SoundGoRound Logo

Mozes_And_The_Firstborn_500



Mozes And The Firstborn: Mittwoch, 02. Oktober 2013, 21 Uhr im Räng Teng Teng


neues Album: "Mozes And The Firstborn" (VÖ 20.09. 2013)

Das verschmitzte Grinsen haben die vier Jungs aus Eindhoven nicht umsonst aufgesetzt. Wie ein Pfeil startet das junge Quartett mit frischem, aufregenden und rumpeligen Garagepop los, der so klingt als wären die Songs in der Garage des elterlichen Einfamilienhauses aufgenommen worden. Ihre erste Single, im Eigenverlag als 7-Inch herausgebracht, ist bereits restlos ausverkauft. Nach unzähligen Shows auf House Partys, in Coffee Shops und Spelunken haben sich Mozes And The Firstborn in den Niederlanden auf die großen Bühnen gespielt und rumpeln bisweilen selbst in nachmittäglichen TV-Formaten. Auf Europas wichtigstem Newcomer Festival Eurosonic gewannen sie schließlich auch die Schweißporen der internationalen Gäste für sich.                                                                                                                                                                             Launig, waghalsig und mit einer enormen Portion Selbstvertrauen präsentieren sich die vom Garagen-Punk-Rock der siebziger und vom Beat der sechziger Jahre infizierten Jungspunde. Im April erschien mit "I Got Skills" die erste EP im deutschsprachigen Raum auf dem Wiener Label Siluh Records, das zuletzt mit den Releases von Sex Jams sowie Mile Me Deaf ein gutes Händchen bewiesen hat. Für den Herbst steht das mit melodischen Mitgröhlsongs vollgepackte Debüt-Album ins Haus: Gitarrenriffs, catchy Surfmomente, Handclaps, Spaß und eine dicke Portion Selbstironie. Nicht umsonst erscheint ihr Album in den USA auf dem renommierten kalifornischen Label Burger Records, das Szenegrößen wie Ty Seagull, Black Lips oder King Tuff mit an Board hat.                                                                                                                                                                               Mozes And The Firstborn klingen nach allem, was man früher mochte, aber schon lange nicht mehr gehört hat, nur ganz anders. "You know sometimes I'm just too much in love with me to see that you're also there" ("I Got Skills") und ähnlich hormongeschwängerte Sätze reihen sich aneinander und es ist diese rotzlöffelige Attitüde, die den Charme der Band ausmacht. Stücke wie der Titeltrack der EP oder der schrammelnde Überhit "Bloodsucker" präsentieren sich als eine von jugendlicher Energie getragene Verschmelzung aus Sonics, Stooges, The Velvet Underground, Guided By Voices, Pavement und dem ersten Weezer-Album. Neben Thee Oh Sees und Ty Segall sind Mozes And The Firstborn damit gegenwärtig wohl das Spannendste, was LoFi zu bieten hat. Und hierzulande hat sich eine der Neuentdeckungen dieses Jahres inzwischen auch schon einen Namern gemacht, vor allem im Rahmen ihrer Supportshows mit Two Gallants und The Growlers.