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Phia: Samstag, 30. September 2017, 21 Uhr im Great Räng Teng Teng


neue EP: "The Woman Who Counted The Stars" (VÖ 29.09. 2017)

Satte Harmonien, leidenschaftliche Vocals und eingängige Pop-Poesie charakterisieren die Musik der australischen Künstlerin Phia, die seit einigen Jahren in Berlin beheimatet ist. In Melbourne aufgewachsen, begann Sophia Exiner alias Phia ihre professionelle Musikkarriere als Session-Pianistin, ehe sie 2011 nach Europa umsiedelte. Im Gepäck hatte sie unter anderem ein Loop-Pedal sowie eine afrikanischen Kalimba, ein Instrument mit zauberhaft-geheimnisvollem Klang, das längst zu ihrem Markenzeichen geworden ist. Seitdem hat sie hunderte von Konzerten gegeben und ihre Songs vorgestellt, in denen sie ein Patchwork von Bildern, Gefühlen und Erinnerungen reflektiert.

Das lang erwartete Debütalbum "The Ocean Of Everything" ist im vergangenen Jahr erschienen und wurde im Funkhaus Studio Berlin produziert. Clever arrangiert, jedoch niemals verkopft und immer mit einer guten Portion Soul ausgestattet, wurden die Essenzen ihrer Musik kompromisslos herausgearbeitet, um Phias eher ungewöhnlichen Livesound einzufangen. Zum krönenden Abschluss hat Eli Crews (u.a. Deerhoof, Dear Reader) das Album in New York gemischt und gemastert. Das Album beinhaltet elf formvollendete Songs und erzählt kleine Geschichten voller Schönheit, die von Phias Faszination für die verschiedenen Kulturen geprägt sind.

Mit ihrer neuen EP "The Woman Who Counted The Stars", die zur aktuellen Tour erscheint, entdeckt die Indie-Pop-Künstlerin numehr einen völlig neuen Sound für sich, wobei pulsierende, verzerrte Drums und Synthesizer mit Fuzz-Gitarre und Vintage-Keyboards kollidieren. Entstanden ist eine klangliche Vision, die sowohl üppig als auch roh ist und Phias charismatische und kristallklare Stimme hervorhebt. Auf ihrer Facebook-Seite beschreibt sie ihren Sound als "DIY-art-pop". Ihr hoher Wiedererkennungswert liegt vermutlich an der ungewöhnlichen Auswahl der Instrumente und nicht von ungefähr loben Kritiker die EP als Phias bislang bestes Werk, das wie ein selbst gemachter Traum klingt.