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The Blue Van: Freitag, 19. März 2010, 21 Uhr


neues Album: "Man Up" (VÖ 26. Februar 2010)

In Dänemark ist der blaue Bus so etwas wie hierzulande die Zwangsjacke. Wer die Nerven verliert wird vom "Blue Van" eingesackt und kommt in die Anstalt. Der genaue Bezug dessen zur Band The Blue Van ist noch ungeklärt. Sicher ist indes, dass sich die vier Musiker vor zehn Jahren im Norden Dänemarks zusammen taten und mittlerweile eine stetig wachsende Fangemeinde mit Garagenrock im Stil der 60er-Jahre, beeinflusst von Vorbildern wie The Kinks, Pretty Things, Small Faces, The Who, Cream oder auch den unvermeidlichen Beatles, sowie mit explosiven Live-Gigs begeistern.

Nach zwei EPs wurde 2005 der erste Longplayer "The Art Of Rolling" veröffentlicht, auf dem The Blue Van vom ersten Lied vergnügt vor sich herscheppern. Nichts ist perfekt, alles wirkt irgendwie zusammengeklaubt, oft schon mal gehört, macht aber riesigen Spaß, wenn man sich darauf einlässt. Trotz großartiger Ideen bleibt das Quartett ein Geheimtipp und bringt 2007 das zweite Sudioalbum "Dear Independence" heraus, das vor allem in den Vereinigten Staaten mit hervorragenden Kritiken bedacht wird. Es folgen Touren durch die USA, Japan und Europa, unter anderem als Support für Jet, ehe man die Produktion der dritten Scheibe "Man Up" in Angriff nimmt. Wegen Problemen mit dem alten Label TVT verzögerte sich die Veröffentlichung der Platte, die in Deutschland nun im Februar 2010 bei Iceberg Records erscheint.

Auch auf dem neuen Werk bleiben sich The Blue Van treu und verfolgen weiter derart konsequent ihre eigenen Spleens, dass sie am Mainstream weitgehend vorbeirauschen, obwohl die Band inzwischen ein ganzes Sammelsurium an potenziellen Hits aufweisen kann. Als Titelmusik für eine Reihe von TV-Serien in den USA reicht es jedenfalls allemal. In hiesigen Breiten ist zumindest RTL auf die Dänen-Rocker aufmerksam geworden und hat sich mit "Man Up" den Titelsong des Albums als Soundtrack einer Krimiserie ausgesucht

The Blue Van:

Steffen Westmark (Gitarre/Gesang)
Søren Oakes Christensen (Keyboards/Gitarre)
Allan Villadsen (Bass)
Per Jørgensen (Drums)