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The Slow Show: Donnerstag, 30. Januar 2014, 21 Uhr im Swamp


aktuelle EP: "Brother" (VÖ 20.04. 2012)

Ende 2012 waren The Slow Show aus Manchester erstmals im Swamp zu Gast und sorgten seinerzeit für restlose Begeisterung in Freiburg beliebtester Indiefolk-Location. Das heiß ersehnte Debütalbum lässt zwar immer noch auf sich warten, steht mittlerweile aber immerhin in den Startlöchern und soll Anfang 2014 endlich erscheinen. Obwohl The Slow Show nach wie vor eine ausgesprochen junge Band sind, gehört das Quintett längst zu den vielversprechendsten Indiefolk-Hoffnungen von der Insel. Beeinflusst von klassischen Songwritern wie Bob Dylan, Neil Young oder Tom Waits hat die Band einen dynamischen, warmen und organischen Sound geschaffen, der zahlreiche amerikanische Alternative-Folk- und Americana-Referenzen aufweist, aber zugleich einen charakteristischen nordenglischen Touch besitzt. Vergleiche zu stilprägenden Mancunian Bands wie Doves, I Am Kloot und Elbow wurden von der Journalie folglich schnell in den Raum geworfen.
Mit dem eher bluesigen Debüt "Midnight Waltz" sowie dem unangestrengten und ergreifenden Werk "Brother" hat The Slow Show innerhalb eines Jahres zwei EPs veröffentlicht, die den Zuhörer nicht mit jugendlichem Übermut überfallen, sondern vielmehr mit einer gelassenen Souveränität daherkommen. Beinahe logisch, dass die von Sänger Rob Goodwin mit seinem kräftigen und raumfüllenden Bariton angeführten Bandmitglieder keine Neulinge in der Musikszene Manchesters sind und jeder einzelne ein beachtliches Repertoire an musikalischen Einflüssen mitbringt. Mit Bläsern und Streichern bestückt sowie einem federleichten Piano erinnert vor allem "Brother" in vielen Passagen auch an die US-amerikanischen The National, die von der Band zugleich als große Inspirationsquelle bezeichnet werden. Natürlich stehen The Slow Show noch ganz am Anfang ihrer Karriere, die nach allem was man bislang gehört hat jedoch ausgesprochen steil verlaufen könnte.